Circular Black Forest ist eine regionale Initiative, die Unternehmen, Kommunen, Forschungseinrichtungen und Zivilgesellschaft zusammenbringt, um zirkuläre Wertschöpfung in der Schwarzwaldregion zu stärken. Ziel ist es, Ressourcen effizienter zu nutzen, Stoffströme besser zu verbinden und neue wirtschaftliche Perspektiven für die Region zu entwickeln. Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Circular Economy und Bioökonomie. Während die Bioökonomie biologische Ressourcen wie Holz, landwirtschaftliche Nebenprodukte oder organische Reststoffe nutzt, sorgt die Circular Economy dafür, dass Materialien möglichst lange im Kreislauf bleiben und Wertschöpfung entsteht. Circular Black Forest arbeitet projektbasiert mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand zusammen. Im Projekt Regionale Kunststoffkreisläufe werden gemeinsam mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen Lösungen für geschlossene Materialkreisläufe entwickelt. Ziel ist es, Kunststoffströme besser zu erfassen, Recyclingpotenziale zu heben und regionale Kooperationen zu stärken. Mit der Bioökonomie-Etappentour (LokWes) entwickelt Circular Black Forest ein Dialog- und Arbeitsformat, das Bioökonomie-Potenziale in verschiedenen Teilregionen sichtbar macht. Kommunen, Unternehmen und Forschung analysieren gemeinsam regionale Ressourcen, Reststoffe und industrielle Nebenströme und entwickeln daraus konkrete Projektideen. So entsteht Schritt für Schritt eine Plattform für Vernetzung, Wissenstransfer und Projektentwicklung, die dazu beiträgt, die Schwarzwaldregion als Modellraum für zirkuläre Wirtschaft und Bioökonomie weiterzuentwickeln.